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Hochzeitsglocken für Lady Lucy von Julia Quinn

 

Autor: Julia Quinn
Titel: Hochzeitsglocken für Lady Lucy
Format: Taschenbuch
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3-89941-807-1
Preis (D): 7,95 €

 


 

Lady Lucinda Abernathy

 

liebt die Ordnung

 

ist die beste Freundin von Miss Hermione Watson

 

ist die Schwester von Richard Abernathy, dem Earl of Fennsworth

 

verliebt sich in Gregory Bridgerton

 

Richard Abernathy, der Earl of Fennsworth

 

ist der Bruder von Lady Lucinda Abernathy

 

liebt Miss Hermione Watson

 

Neville Berbrook

 

verliebt sich in Lady Lucinda Abernathy (Aber das zählt nicht, den nimmt sowieso keiner ernst.)

 

Gregory Bridgerton

 

verliebt sich in Miss Hermione Watson

 

verliebt sich in Lady Lucinda Abernathy

 

Lord Hasleby, der Earl of Davenport

 

ist so gut wie verlobt mit Lady Lucinda Abernathy

 

liebt keine der Damen

 

Miss Hermione Watson

 

ist die beste Freundin von Lady Lucinda Abernathy

 

liebt Mr. Edmonds

 

Die Geschichte beginnt damit, dass Gregory Bridgerton durch London rennt und versucht, eine Hochzeit zu verhindern. Er platzt in die Kirche, wo er der Braut vor versammelter Hochzeitsgesellschaft seine Liebe erklärt. Wer die Braut ist, erfährt man nicht. Auch deren Reaktion auf Gregorys Liebesschwüre bleibt einem die Autorin schuldig. Genau genommen endet dieser Epilog sogar mit einem fiesen Cliffhanger.

 

Im Laufe der Geschichte erfährt man natürlich, um wen es sich bei der Braut handelt und was hinter dem ganzen Aufruhr steckt.

 

Gregory, der letzte unverheiratete Bridgerton ist, geprägt von seinen Geschwistern, ein hoffnungsloser Romantiker. Er glaubt an die große Liebe und erwartet für sich nichts Geringeres als diese auf den ersten Blick zu erkennen. Daher erscheint er einem auch zu Anfang wie ein liebeskranker Trottel, als er Miss Hermione Watson erspäht. Das ändert sich natürlich noch, aber bis dahin ist Augenrollen erlaubt.

 

Nicht viel besser ergeht es einem mit Miss Hermione Watson, wenn sie ihrer Freundin Lady Lucy von Mr. Edmonds und dessen Nacken vorschwärmt.

 

Die einzig Vernünftige in diesem Tohuwabohu scheint Lady Lucy zu sein. Obwohl die einen mit ihrem Ordnungswahn auch in den Wahnsinn treiben könnte.

 

Die Komik ist in diesem Buch nicht so sehr in den Dialogen zu finden. Vielmehr findet sie sich in der Geschichte und den Charakteren an sich. Auf tragisch-komische Weise beschreibt die Autorin hier eine Liebeskuddelmuddel, bei dem auch der Nacken immer wieder eine tragende Rolle spielt.

 

Nach dem phänomenalen 7. Band war es natürlich schwer, diesen toppen zu wollen und ich muss sagen, es ist der Autorin auch leider nicht gelungen. Nicht, dass die Geschichte schlecht gewesen wäre, doch mir persönlich war das Ganze ein bisschen zu tragisch. Wie ich schon erwähnte, hat die Story schon eine gewisse Komik. Doch haben mir hier die witzigen Dialoge gefehlt, die ich in den vorherigen Bänden so mochte.

 

Deshalb vergebe ich auch „nur“ 8 Punkte/4 Sterne.

 

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